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Kostenreduzierung ist keine Zauberei, sondern geschicktes Management.

In der Produktentstehung wird über Gewinn oder Verlust entschieden

Basierend auf der Erfahrung, dass 70 % der Fertigungs- und Montagekosten eines Produktes bereits im Entstehungsprozess festgeschrieben werden, entwickelte Dr. Geoffrey Boothroyd, Wissenschaftler an der University of Salford, Richtlinien.

Diese Richtlinien finden Ausdruck in DFMA und bieten Anregung zur Entwicklung eines verbesserten Produkt-Gesamtkonzeptes. Ausgehend von diesem Konzept erfolgt anschliessend die Optimierung bzgl. Herstellbarkeit, Kosten und Qualität.

Durch den gezielten Einsatz von DFMA – das neue Produkte bereits im Entstehungsprozess auf ihre Herstellbarkeit und deren Verbesserungen hin analysiert – wird sichergestellt, dass notwendige Änderungen am Produkt so frühzeitig erkannt und vorgenommen werden, dass der Änderungsaufwand den Änderungsnutzen nicht übersteigt.

Es entstehen Lösungen mit einer klaren Produktstruktur, die aus einer minimalen Anzahl von Bauteilen gefügt sind. Die konsequente Anwendung und Umsetzung von DFMA machte es beispielsweise möglich, die Anzahl der Teile um 30–70% zu reduzieren.

Zielkostenmanagement und DFMA

Ein Käufer ist bereit, für den Nutzen, den er aus einem Produkt zieht, einen gewissen Preis zu zahlen. Dieser extern ermittelte Preis wird im Zielkostenmanagement der internen Kostenkalkulation gegenübergestellt. Ist der ermittelte Verkaufspreis niedriger oder der erzielbare Gewinn zu gering, muss nach Lösungen gesucht werden. Mit allen Mitteln der Produktgestaltung müssen Wege gefunden werden, wie mit dem gegebenen Marktpreis ein zufriedenstellender Gewinn erzielt werden kann.

Auch aus diesem Blickwinkel bietet Ihnen DFMA unschätzbare Hilfestellung. Der Spagat zwischen Marktpreis und Gewinn wird mit DFMA leichter, da neue Strategien zur Produktgestaltung entwickelt werden.

Teamwork und Verantwortung bei DFMA

Methodisches Vorgehen und Teamarbeit schafft Erfolge. Ein interdisziplinäres Team aus allen beteiligten Bereichen nimmt das Produkt genauestens unter die Lupe. Bei DFMA arbeiten Konstruktion, Produktion, Montage, Qualitätssicherung, Produktionsplanung und Kalkulation zusammen.

Es gibt keine Überbelastung einzelner Abteilungen, zusammen werden im Vorfeld die Konsequenzen des Entwurfs auf Herstellungsprozesse, Montage und Herstellkosten beleuchtet. Dadurch treten viele der üblichen Probleme erst gar nicht in Erscheinung oder können bereits im Ansatz gelöst werden.

DFMA macht Schule

Die Liste der DfMA-Anwender ist lang und enthält führende Unternehmen wie ABB, Ascom, BMW, DaimlerChrysler, General Motors, Hilti, Kontron, Nissan, Opel, Renault, Toyota, um nur einige zu nennen.

Zum Beispiel gelang es der Firma Vorwerk durch die Verringerung der Teileanzahl die Montagekosten bei einem Produkt, um fast 80% zu reduzieren.

Wie praktische Projekte zeigen, können ehrgeizige Ergebnisse erreicht werden, gemäss verschiedenen DFMA-Forumsberichten und Veröffentlichungen.

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Entwicklungszeitverkürzung

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Teilereduzierung

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Montagezeitverkürzung

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Investitionskostensenkung

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Im DFMA-Forum lernen Sie anhand eines Fallbeispiels und zahlreichen Anwendungsbeispielen die Methodik DFMA